Unsere Themen für Senat & StuRa

1. Solide Haushaltsführung statt unnötiger Rechtsstreits

Jeder von uns zahlt pro Semester sieben Euro an den StuRa, womit dieser ein Budget von ca. 350.000 € im Jahr hat. Dieses Geld sollte zum Wohle aller Studenten eingesetzt werden. Dazu gehört auch, das Geld nicht für unnötige Rechtsstreits zu verpulvern. Obwohl im Festplatten-Gate sogar schon eine Verfassungsbeschwerde der Verfassten Studierendenschaft nicht zur Behandlung angenommen wurde, überlegt man ernsthaft erneut im Hauptsacheverfahren zu klagen. Anstatt sich als Opfer des bösen Orwellschen Überwachungsstaats zu gerieren, sollte man lieber den eigentlichen Skandal aufklären: wie kann es sein, dass die Daten von sämtlichen Studenten bei einem linksextremen IT-Admin des StuRa gelagert werden, der bei “linksunten.indymedia” – einer verfassungs- und demokratiefeindlichen Plattform – maßgeblich mitbeteiligt war.

Das gesamte Festplatten-Gate findet ihr hier

2. Kein Platz für Extremismus an unserer Uni

Extremismus in jeder Form verurteilen wir und wollen ein starkes Zeichen dagegen setzen! Die Solidarisierung des StuRa mit vom Verfassungsschutz beobachteten Organisationen lehnen wir ab und möchten uns weiterhin dafür einsetzen, dass ausschließlich demokratische Initiativen unterstützt werden. Es kann nicht angehen, dass der StuRa und damit alle Freiburger Studenten mit der “Roten Hilfe” eine Organisation unterstützen, die die RAF verherrlicht, linke Gewalt feiert und unser Rechtssystem pauschal als Gesinnungsjustiz diffamiert, gegen das es zu kämpfen gelte.

Mehr dazu findet ihr hier

3. Mehr Nachhaltigkeit: Wasserspender in der UB

Nachhaltigkeit sollte auch an der Universität eine Rolle spielen.  Eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung wäre es, die Wasserverschwendung in der UB zu stoppen. Viele Studenten füllen ihre Wasserflasche in der Toilette auf. Dies ist bei den tiefen Wasserhähnen kaum möglich, ohne dass viel Wasser verloren geht. Zusätzlich ist der hygienische Aspekt nicht außer Acht zu lassen. Deshalb setzen wir uns für Wasserspender in der UB ein, um die Wasserverschwendung zu stoppen.

4. Exzellenzinitiative nutzen

Die Initiative als Wettbewerb zwischen den Clustern der Universitäten fördert Innovation und Spitzenforschung an allen teilnehmenden Standorten und stellt eine Möglichkeit dar Spitzenforschung von privaten Instituten zurück an die Universität zu holen.
Durch die Exzellenzinitiative hat die Uni die Möglichkeit an große Haushaltsmittel zu kommen, die nicht nur der Forschung, sondern auch der Lehre zugutekommen. Ein großer Vorteil ist, dass die Uni sich hierfür nicht von Drittmittelgebern abhängig machen muss. Diese Möglichkeiten vom Bund als seriösen Geldgeber ohne Eigeninteressen, sollten nicht ungenutzt und unversucht bleiben.

5. Mehr Arbeitsplätze in der UB und dem Chemiehochhaus

Während Prüfungsphasen sind die Kapazitäten der UB deutlich überlastet. Die Universität sollte dafür Sorge tragen, dass diese unbefriedigende Situation gelöst wird. Wir fordern daher neben der Wiedereinführung des juristischen Seminars vor allem auch mehr Arbeitsplätze für Mediziner und einen Ausbau der Arbeitsmöglichkeiten im Chemiehochhaus.

6. Weitere Fahrradstellplätze

Wir setzen uns für weitere Nachverdichtungen von Fahrradstellplätzen, vor allem im Zentrum ein.

7. Sinnvoller Umbau des KG II

Bei der Planung und dem Umbau des KG II sollte die Universität Wert darauf legen, dass es zu einer Schaffung von genügend Arbeitsplätzen kommt.
Zusätzlich ist für ausreichend Sicherheit und Ordnung in dem Gebäude Sorge zu tragen. Daher schlagen wir vor, abends den Zutritt nur mit Unicard und damit nur Studenten der Universität zu gewähren. Nach Urin stinkende, verdreckte Treppenhäuser und Toiletten sind ein nicht zu tolerierender Zustand.

8. Förderung von studentischem Wohnraum

Um allen Studenten das Studium in Freiburg ermöglichen zu können, sollte sich die Universität in Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk intensiv für einen Ausbau studentischen Wohnraums einsetzen! Insbesondere in Dietenbach dürfen die studentischen Interessen nicht unberücksichtigt bleiben.

9. Mehr Sicherheit

In Freiburg fühlen sich nachts einige Menschen zurecht unsicher. Um auf universitärem Gelände Sicherheit zu gewährleisten, sollte die Universität vor allem den Platz der Weißen Rose und das Institutsviertel nachts besser beleuchten.