Freiburg, den 30. März 2013 – Wie sich den Medien entnehmen lässt, hat Katrin Göring-Eckardt, die Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl im Herbst, in einem Presseinterview diese Woche erklärt, den Steuerfreibetrag für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse („Minijobs“) von 450 auf 100 Euro abzusenken zu wollen.

Diese Pläne lehnen wir auf das Schärfste ab, gerade da viele Studenten erst mit solch einen Nebenjob ihr Studium finanzieren können.

Der Vorsitzende des RCDS Freiburg, Claudius Klueting, erklärt dazu: „Die Äußerungen von Frau Göring-Eckardt zeigen die Realitätsferne ihrer Partei auf. Sollten alle Einkommen oberhalb von 100 Euro im Monat besteuert werden, bedeutet dies das existenzielle Ende für viele Geringverdiener, unter ihnen auch tausende Schüler, Studenten und Auszubildende.

Insbesondere an Studenten, die keinen BAfÖG-Anspruch haben und auch nicht von ihren Eltern unterstützt werden können, stellen solche Statements geradezu eine Kampfansage dar.

Für die Universität würden sich außerdem studentische Hilfskraftstellen, die zum Beispiel das Tutoratsangebot in vielen Fakultäten sicherstellen, drastisch verteuern. Dies würde eine Reduzierung der Stellen und damit eine deutliche Verschlechterung der Lehre nach sich ziehen.“

Weiterführende Links:

Interview mit Katrin Göring-Eckardt in der Rheinischen Post