Unsere Themen 2017

Unsere Themen für den Senat

1. Bibliothek funktionaler gestalten
Die UB ist schick, aber unfunktional und krankt noch immer an vielen Schwachpunkten: Es fehlen Arbeitsplätze – obwohl genug Raum vorhanden wäre – und es müssen mehr Exemplare von stark nachgefragten Lehrbüchern angeschafft werden. Lärm verhindert Lernen und die Technik, wie beispielsweise Computer, ist häufig defekt. Hier muss – auch mit studentisch verwalteten Geldern – nachgebessert werden! Zudem treten wir für kostenlose Wasserspender und 24-Stunden-Schließfächer (im hinteren UB-Bereich) ein.

2. Digitalisierung schaffen
Warum ist die Uni Freiburg im deutschlandweiten Vergleich so schlecht „vernetzt“?
Aufzeichnungen von Vorlesungen müssen endlich in allen Fächern digital verfügbar sein! Wir setzen uns ein für WLAN auch auf Freiflächen und generell stabileres Internet – sowohl kabelgebunden als auch per WLAN. Zudem braucht HISinOne mehr Funktionen und Performance.

3. Verkehrssituation verbessern
Schon jetzt ist die Verkehrssituation um die UB für alle Nutzer gefährlich, insbesondere sind Fahrradstellplätze Mangelware. Durch den Umbau des KG II wird sich die Situation noch verschlechtern, außerdem werden mit Inbetriebnahme der neuen Bahnlinie viele Stellplätze wegfallen. Wir drängen auf eine Lösung, die eine Neuschaffung von Stellplätzen im UB-Bereich vorsieht und einen reibungslosen Verkehr ermöglicht.

4. Hürden abbauen
Für studienbefähigte Flüchtlinge muss der Hochschulzugang vereinfacht werden. Zudem müssen Barrieren, denen sich Behinderte gerade in den älteren Universitätsgebäuden täglich ausgesetzt sehen, abgebaut werden. Außerdem brauchen Studenten-Familien zur Bewältigung der zeitintensiven Kinderbetreuung mehr Unterstützung und Ausgleich.

5. Qualifikation vor Quote
Fast immer, wenn im Senat die Berufung neuer Professoren bestätigt werden soll, gibt es Rufe nach Geschlechterquoten oder werden angebliche Benachteiligungen eines Geschlechts angeprangert. Chancengerechtigkeit aller Bewerber ist außerordentlich wichtig! Trotzdem muss bei der Berufung die Qualifikation entscheidendes Kriterium sein und nicht das Geschlecht.

Unsere Themen für den Studierendenrat

1. Mit 350.000 € solide Haushaltsführung betreiben
Aus Euren Semesterbeiträgen hat allein der Studierendenrat (StuRa) ein Gesamtbudget von ca. 350.000 € im Jahr. Trotzdem überzieht er dieses im laufenden Haushaltsjahr um etwa 70.000 €, um Gehälter zu stemmen und wenig sinnvolle Projekte zu finanzieren – so ist in der jüngeren Vergangenheit beispielsweise Geld der Studentenvertretung für „ideologisches Nichtstun“ oder die nur vier Stunden im Monat geöffnete anarchistische Bibliothek geflossen. In ein bis zwei Jahren droht daher, dass er Eure Semesterbeiträge erhöht. Wir fordern stattdessen, verantwortungsvoll zu haushalten, indem mit Eurem Geld nur Gruppen und Veranstaltungen unterstützt werden, die mit den Studenten in Freiburg in Zusammenhang stehen.

2. Gegen politischen Extremismus
RCDS und LHG treten seit ihrer Gründung gegen jeglichen politischen Extremismus und diskriminierende Vorurteile ein. Der StuRa setzt sich vollkommen richtigerweise gegen Rechtsextremismus ein. Eine solch engagiertes Aufstehen gegen Linksextremismus findet dagegen nicht statt. Dass ganze Texte der autonomen Antifa in beantragten Stellungnahmen des Vorstands der Studentenvertretung übernommen werden und die Finanzierung einer Antifa-Flagge beschlossen werden kann, zeigt, dass ein Abstand zu diesen Extremgruppen fehlt. Wir fordern, dass der StuRa sich endlich klar von jeglichem Extremismus distanziert und stattdessen das (gesamte) demokratische Politikspektrum vertritt. Dazu gehört auch, dass der StuRa Organisationen wie „Falsch Verbunden“, die Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen pauschal diffamieren, in Zukunft die Unterstützung versagt.

3. Alltagsprobleme lösen statt Symbolpolitik
Aktuell beschäftigt sich der StuRa leider zu häufig mit sich selbst, etwa indem er sich intensiv mit Anträgen zur Quotierung von Redelisten und Vorstandsämtern zu Gunsten von Frauen und Transgendern befasst. Zudem verwendet er seine Mittel häufig für Projekte, die mit den Studenten in Freiburg überhaupt nicht in Zusammenhang stehen. Stattdessen sollte der StuRa sein Kerngeschäft endlich wieder mehr wahrnehmen: Den Studienalltag an unserer Universität zu verbessern.  Wir fordern: Endlich mehr Hochschulpolitik und weniger Weltpolitik!

4. Semesterticket erhalten und erweitern
RCDS und LHG setzen sich für die Erhaltung des lokalen Semestertickets und für eine Beibehaltung der Verträge mit der VAG ein. Zusätzlich arbeiten wir seit Jahren für ein bezahlbares, landesweites Semesterticket.