FAQ

Was ist der RCDS und wofür steht er?

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten ist eine Studentenorganisation und fühlt sich deshalb ausschließlich der Arbeit für Studenten verpflichtet. Wir setzen uns für bessere Studienbedingungen ein und konzentrieren uns auf Hochschulpolitik – nicht auf Gesellschaftspolitik. Des Weiteren versuchen wir mit unseren aktiven Mitgliedern deine universitären Probleme zu lösen und die Qualität der Uni noch weiter zu steigern sowie jedes Semester eine Reihe an interessanten Veranstaltungen anzubieten. Auch wenn wir das „Christlich-Demokratisch“ im Namen tragen, sind wir keine Vorfeld-Organisation einer Partei, sondern setzen uns aus Personen unterschiedlichster politischer Meinungen zusammen.

Beteiligt ihr euch an Demonstrationen?

Anders als für viele andere hochschulpolitisch Aktive stellen Demonstrationen für uns das letzte Mittel dar – wir investieren unsere Energie zunächst in konstruktive Studentenvertretungsarbeit, indem wir Vorschläge ausarbeiten und Gespräche führen.

Warum sollte ich zu den Uniwahlen gehen? Was habe ich davon?

In einer lebendigen Demokratie ist die Beteiligung Aller an den Wahlen von äußerster Wichtigkeit. Bei den jährlichen stattfindenden Uniwahlen kannst du die die Grundausrichtung der studentischen Vertreter im Senat und der Verfassten Studierendenschaft beeinflussen – damit entscheidet sich vor allem grundsätzlich, wofür die von dir zu zahlenden Semesterbeiträge verwendet werden. Diese Chance solltest du nutzen!

Wie kann ich zusätzlich noch Einfluss auf die Unipolitik ausüben?

Zusätzlich kannst du an den Sitzungen deines jeweiligen Fachbereichs teilnehmen – oder bei unseren Treffen vorbeischauen und dort deine Meinung einbringen. :)

Senat, Verfasste Studierendenschaft… Was ist das alles?

Einen ersten Überblick über die verschiedenen Organe und Gremien unserer Uni gibt dir unser Infovideo, das wir im Rahmen der Uniwahlen 2014 erstellt haben: Uniwahlen 2014 – Das Tutorial

Was bringt mir die Verfasste Studierendenschaft?

Dem grundsätzlichen Gedanken nach kann die Verfasste Studierendenschaft als Vertreterin sämtlicher Studenten einer Hochschule vor allem Lobbyarbeit in ihrem Sinne gegenüber Hochschulleitung und Politik betreiben und sich zusätzlich noch für eine Verbesserung der studentischen Situation an der Hochschule einsetzen. Unsere VS ist jedoch vor allem mit sich selber und linker Gesellschaftspolitik beschäftigt – daraus ergeben sich kaum Vorteile für den einzelnen Studenten. Das zeigt sich schon alleine daran, dass der größte Ausgabenposten im Budget der VS aus Gehältern und Aufwandsentschädigungen besteht.

Wie ist eure Position zur Pflichtmitgliedschaft in der VS?

In der VS ist jeder Student automatisch ab Einschreibung Mitglied – ob er will oder nicht. Eine Pflichtmitgliedschaft, verbunden mit der Pflicht, Beiträge zu zahlen, halten wir für nicht zeitgemäß. Alleine die Wahlbeteiligungen, die meist nur knapp über 10 % liegen, zeigen, wie wenige Studenten sich tatsächlich für die Hochschulpolitik interessieren. Das grundsätzliche Desinteresse lässt sich nicht dadurch aus der Welt schaffen, dass man alle Studenten in einem Organ durch Flucht in die Verfasstheit zwangsverordnet, nach dem Motto: “Engagiert Euch gefälligst!”.

Was ist eure Vorstellung einer guten Verfassten Studierendenschaft?

Eine VS, die nicht der Verfolgung der eigenen politischen Interessen, sondern dem Wohl aller Studenten dient! So setzen sich Studierendenschaften unter RCDS-Beteiligung u. a. für die Verbesserung der Studieninfrastruktur, wie etwa Lernbereiche oder Kopierer, für Zusatzseminare, für Veranstaltungen oder auch sozial benachteiligte Studenten sowie Kultur- und Sportangebote ein. Unsere Freiburger VS engagiert sich im Gegensatz dazu leider vor allem im linksextremen politischen Spektrum.

Wofür würdet ihr den Semesterbeitrag verwenden?

Aktuell zahlt jeder Student der Uni Freiburg einen Semesterbeitrag in Höhe von 7 € für die VS – damit verfügt sie über ein jährliches Budget von deutlich über 350.000 €. Ein großer Teil dieses Geldes fließt in Gehälter, Aufwandsentschädigungen und Unterstützung linker politischer Gruppen. Für eine Bezahlung von Asta-Referenten und Stura-Präsidium sehen wir keinen Grund, vor allem da die Arbeit in den Fachbereichen und Initiativen komplett ehrenamtlich läuft. Wir finden: Jedes Engagement, das kein full time-Job ist, sollte Ehrenamt bleiben! Auch die Finanzierung der Asta-Zeitschrift “berta” sehen wir kritisch. Wir würden das Geld stattdessen gerne so nutzen, dass alle Studenten davon profitieren – entweder über eine Senkung des Semesterbeitrags oder durch eine Aufstockung der Fachbereichsbudgets.

Wie finanziert ihr euch?

Den Großteil unserer finanziellen Mittel generieren wir durch unsere Mitgliedsbeiträge sowie in geringerem Umfang durch Spenden. Wir erhalten keine finanzielle Unterstützung durch andere politische Gruppen oder Parteien.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen?

Wir treten grundsätzlich für eine unideologische, pragmatische Studentenpolitik ein, daher unterstützen wir immer gerne konstruktive Vorschläge anderer Initiativen oder Fachbereiche. Viele unserer Mitglieder nehmen regelmäßig auch an den Sitzungen ihres jeweiligen Fachbereichs teil und fördern so den Austausch zwischen den Gruppen.

Was wollt ihr erreichen, was sind eure politischen Ziele?

Wir stehen für eine pragmatische, an konkreten Zielen orientierte Hochschulpolitik. Wichtige Anliegen für uns sind etwa die Einführung eines in ganz Baden-Württemberg gültigen Semestertickets oder die Verbesserung der Arbeitssituation in den Freiburger Bibliotheken. Für welche Themen wir uns sonst noch einsetzen, erfährst du hier!

Wie steht ihr zum Gendern?

Anstatt den Lesefluss unnötig zu stören und das Textverständnis zu behindern, setzen wir lieber auf ehrliche Maßnahmen zur tatsächlichen Gleichberechtigung der Geschlechter. Aus diesem Grund gendern wir in unseren Papieren und auch auf dieser Website nicht!

Wie kann es sein, dass verschiedene RCDS-Gruppen verschiedene Meinungen vertreten?

In unseren Gruppen im ganzen Bundesgebiet treffen die unterschiedlichsten Meinungen und Menschen aufeinander. Uns zeichnet keine ideologische Konformität in allen Einzelfragen aus. Daher kann es auch sein, dass unterschiedliche Gruppen unterschiedliche Lösungsansätze für Probleme haben – schließlich fördern wir eigenständiges Denken und Handeln. Durch unseren dezentralen Aufbau können wir vor Ort mehr erreichen und somit kann es auch sein, dass eine Unigruppe gewisse Punkte anders sieht.

Warum macht ihr keine Gesellschaftspolitik?

Der RCDS ist eine reine Studentengruppe – wir möchten die Uni und nicht die Welt verbessern. Selbstverständlich engagieren sich aber viele unserer Mitglieder noch in anderen politischen oder sonstigen Vereinen.

Was bringt mir der RCDS, wie kann ich bei euch mitmachen?

Ein Engagement beim RCDS bietet einerseits die Gelegenheit, die Uni aktiv mitzugestalten und dabei gleich auch noch an den eigenen Soft Skills zu arbeiten. Andererseits zeichnen wir uns auch durch die Gemeinschaft unserer aktiven Mitglieder, die durch einen freundlichen und kameradschaftlichen Umgang auf Augenhöhe gekennzeichnet ist, aus. Um bei uns mitzumachen, genügt es, zum Kennenlernen bei einer unserer Veranstaltungen vorbeizukommen – oder gleich Mitglied zu werden, wenn wir dich von uns überzeugen konnten! ;)