LHG und RCDS präsentieren VS-Satzungsentwurf für ein Studentenparlament

Freiburg, den 17. Januar 2013 – Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) stellen gemeinsam ihren Entwurf einer Organisationssatzung für die Verfasste Studierendenschaft (VS) an der Albert-Ludwigs-Universität vor.

Im Zentrum des gemeinsamen Entwurfs steht ein starkes, demokratisch legitimiertes Studentenparlament (StuPa). Dieses wird einmal im Jahr gewählt. Neben den 25 gewählten, stimmberechtigten Mitgliedern sind die 4 gewählten studentischen Senatsmitglieder im Studentenparlament vertreten. Sie sind im Parlament ebenfalls stimmberechtigt und gewährleisten den Austausch zwischen Senat und Studentenparlament.
Des Weiteren bindet das Studentenparlament Erfahrung und Engagement der Fachschaften mit ein. Die Fachschaften entsenden je Fakultät ein Mitglied mit beratender Stimme in das Studentenparlament. Somit wird der Dialog zwischen Fachschaften und dem Studentenparlament gewährleistet. Zugleich können die Fachschaften ihre Autonomie wahren und ihre exzellente Arbeit auf Fakultätsebene fortführen. Um zudem die Mitarbeit und das Engagement jedes Studenten zu honorieren, hat jedes einzelne Mitglied der Studentenschaft ein Antragsrecht im Studentenparlament.
Die stimmberechtigten Mitglieder des Studentenparlaments wählen aus ihrer Mitte die Mitglieder des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), der das Exekutivorgan darstellt. Der AStA setzt sich aus einem Vorsitzenden und den einzelnen Referatsleitern zusammen.

In den Augen von Claudius Klueting und Dominic Demand, Vorsitzende des RCDS und der LHG Freiburg, stellt das von ihren Gruppen erarbeitete Satzungsmodell die optimale Vertretung der Anliegen aller Studenten sicher: „Das Studentenparlament ist genauso wie seine Mitglieder durchweg demokratisch legitimiert. Allein demokratisch gewählte Mandatsträger entscheiden über gesamtuniversitäre Angelegenheiten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Modell, welches sich ausschließlich oder zum Großteil aus nicht demokratisch legitimierten Vertretern zusammensetzt, oftmals Einzelinteressen den Vorzug gibt. Das Allgemeinwohl würde damit tiefgreifend vernachlässigt werden.“

Das Studentenparlament schafft einen Querschnitt durch die Studentenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Mit diesem Modell haben Fachschaften, Hochschulgruppen und weitere Wählervereinigungen die Möglichkeit, zu den jährlichen Wahlen anzutreten und gleichermaßen, ohne einzelne Gruppen zu bevorzugen, die Zukunft unserer Universität mitzugestalten.