RCDS Freiburg unterstützt Forderung der Fachschaft Jura

Freiburg, den 14. Dezember 2012 – Insbesondere in der juristischen Fakultät kam es in den letzten Tagen aufgrund von Presseberichten zu Irritationen und Diskussionen: In mehreren Medien wurde eine Mitteilung verbreitet, derzufolge eine der beiden Gruppen in der Fachschaft Jura im Fakultätsrat einen Antrag gestellt haben soll, auf dem Platz der Alten Synagoge lebende Menschen von dort zu vertreiben.
Von der von diesen Berichten betroffenen Gruppe, Justus Freiburg, wurde mittlerweile eine Richtigstellung auf Facebook veröffentlicht: Demnach wurde ein solcher Antrag nie gestellt, alleine schon, weil Fachschaftsgruppen im Fakultätsrat nicht antragsberechtigt sind. Stattdessen wurde lediglich – von der gesamten Fachschaft, die aus den Gruppen Justus und akj besteht – im Fakultätsrat eine Stellungnahme zu Auseinandersetzungen auf dem Platz der Alten Synagoge, wegen derer es mehrfach zu Beschwerden von Studenten kam, verlesen.

Der Vorsitzende des RCDS Freiburg, Claudius Klueting, stellt sich hinter die Fachschaftsgruppe Justus: „Auf dem Platz der Alten Synagoge und im KG II kommt es seit Jahren häufig zu Konflikten zwischen den vielen verschiedenen Personengruppen, die sich dort begegnen. Die Probleme, die dadurch hervorgerufen werden, sind offenkundig – beispielsweise Pöbeleien gegen Studenten oder der desaströse Zustand der Toiletten neben dem Audimax. Es wird daher Zeit, dass diese Konflikte dauerhaft gelöst werden. Vor dem Hintergrund zunehmender Beschwerden über diese Zustände unterstützen wir den Ende November von der Fachschaft Jura im Fakultätsrat vorgetragenen Bericht und schließen uns der Forderung nach einer Verbesserung der Situation an.“ Was von den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern der Fachschaft geleistet werde, so Klueting weiter, verdiene Respekt und Anerkennung, keine tendenziöse Berichterstattung.

Der RCDS Freiburg begrüßt den von der Fachschaft in den Fakultätsrat eingebrachten Vorschlag, diesen Konflikt zu entschärfen und eine einvernehmliche Lösung zu finden, die den Interessen aller Beteiligten angemessen gerecht werden kann. „Wir haben großes Mitgefühl für das Schicksal der Menschen, die am Platz der Alten Synagoge leben. Eine Lösung darf nicht über ihre Köpfe hinweg, sondern muss im Dialog mit ihnen gefunden werden“ sagt der stellvertretende Vorsitzende des RCDS, Jonas Schwarz.

Weiterführende Links:

Stellungnahme von Justus